Welcome to Australia!

16März2014

Soooo, nachdem ich jetzt schon über zwei Wochen in Australien bin, wird es höchste Zeit für einen ersten Bericht

Nach einem kurzen und (doch nicht ganz so) schmerzlosen Abschied am Frankfurter Flughafen, an dem ich noch von meinen Gießener Mädels überrascht wurde - vielen Dank nochmal ihr Lieben :) - ging es dann am 16.03.2014 los ans andere Ende der Welt!

Mein erster Stop war Sydney. Nachdem ich schon gebangt hatte, dass es regnen würde, wenn ich ankomme, wurde ich stattdessen mit strahlendem Sonnenschein und sommerlichen Temperaturen begrüßt. Schon in Bangkok am Flughafen hab ich den Peter kennen gelernt, mit dem ich direkt am ersten Tag die Stadt erkundet habe. Nachdem wir uns die Harbour Bridge und das Opera House angesehen haben und eine Runde mit der Fähre durch den Hafen gedreht sind, hat mich dann aber doch der Jetlag eingeholt und ich bin völlig erschöpft ins Bett gefallen

Insgesamt war ich eine Woche in Sydney, habe super viele nette Leute kennen gelernt, alte Bekannte aus der Heimat getroffen (Jojo, war echt lustig mit dir!  ) und jede Menge gesehen. Am beeindruckendsten waren neben der Harbour Bridge und dem Opera House die Blue Mountains, in denen wir einen Tag lang rumgestolpert sind :) Da Bilder aber bekanntlich mehr sagen, als tausend Worte und ich diese Eindrücke ohnehin nicht in Worte fassen kann, klickt euch einfach durch die Bilder

Australia, here I am! Sydney Skyline Bondi Beach Blue Mountains Blue Mountains

 

Melbourne und Great Ocean Road

25März2014

Nach sieben Tagen Sydney wurde es schließlich Zeit weiter zu reisen.

Mit dem Nachtbus und dem Peter ging es also nach Melbourne  Hier lernten wir bei einer Stadtbesichtigung Marina und Sabrina kennen und entschlossen spontan, uns am nächsten Tag ein Auto zu mieten und gemeinsam die Great Ocean Road zu erkunden. Neben wildlebenden Koalas, tollen Stränden und atemberaubenden Küstenlandschaften durften wir den Sonnenuntergang an den "12 Aposteln" miterleben. Enjoy the pictures :D

 

Melbourne Melbourne   Melbourne Abendstimmung in St. Kilda - Melbourne Melbourne Sunset Pinguins at St. Kilda

 

  

 

Zurück an die Ostküste - Port Macquarie

30März2014

Nach Sydney und Melbourne war es nun endlich Zeit, sich mal wieder den kleineren Orten zu widmen. Mit dem Nachtbus ging es also von Melbourne zurück an die Ostküste, an Sydney vorbei nach Port Macquarie. Nach 18 Stunden Busfahrt und mit einem ziemlich schmerzenden Hintern hat sich der Weg aber eindeutig gelohnt :) Nach einem ausgiebigen Spaziergang am Strand bin ich zu einem Koala Hospital gelaufen. Hier werden kranke Koalas aus der Wildnis gerettet und im Koalakrankenhaus wieder gesund gepflegt, bis sie schließlich wieder in die Wildnis entlassen werden können. Hier habe ich auch endlich einen Koala aus der Nähe gesehen.... und mich prompt verliebt

       

 

  ...und eingepennt! :D

....dass Koalas fast den ganzen Tag schlafen wurde schnell deutlich - einmal kurz durch die Gegend geguckt und von einem auf den anderen Moment eingepennt   

Außerdem bin ich noch eine runde durch einen kleinen Park gelaufen. Als wir dann über uns merkwürdige Schreie gehört und hoch geschaut haben, hingen die Bäume voller Fledermäuse - da war ich dann nicht ganz so verliebt!

Da guckt man hoch und denkt an nichts böses.......und die Bäume über einem hängen voll von Fledermäusen :/

Ein kurzer Abstecher nach Coffs Harbour

01April2014

Der nächste Stopp war Coffs Harbour, wo ich zwei Nächte verbracht habe. Am ersten Tag haben wir eine zweistündige Kanutour gemacht und sind den Fluß hoch gefahren. Ich dachte immer, ich hätte auf der Lahn schon Angst ins Wasser zu fallen, aber hier wäre ich wirklich nicht gerne baden gegangen, wer weiß, was da im Wasser so alles wohnt  Blöderweise hab ich beim Rumspielen mit meiner Kamera die Bilder von diesem Ausflug gelöscht (ja ich weiß, Frauen und Technik...), aber es war ein bisschen wie durch den Urwald paddeln  

Am nächsten Tag bin ich mit zwei Leuten, die ich bereits in Port Macquarie kennen gelernt habe ans Meer gegangen und hab mich am Paddleboard versucht. Auch wenn es wahrscheinlich nicht sonderlich vorteilhaft ausgesehen hat, bin ich zumindest nicht ins Wasser gefallen, was wie ich finde schon eine Leistung ist

Abends sind wir dann an einen Aussichtspunkt gefahren und wollten uns den Sonnenuntergang anschauen. Leider war es sehr bewölkt, aber die Landschaft war trotzdem super schön. Außerdem haben wir hier frei lebende Kängurus gesehen, wofür sich der Auslug auf jeden Fall schon gelohnt hat

Am nächsten Morgen sind wir zur "Big Banana" gefahren, was sowas ist wie ein kleiner Freizeitpark. Zuerst sind wir hier eine Runde Bobbahn gefahren und danach hab ich zum ersten Mal Lasertag gespielt - sehr sehr lustig kann ich nur sagen!  

The Big Banana in Coffs Harbour Let´s play Lasertag :)

Byron Bay und Nimbin

03April2014

Byron Bay... um hiervon einen Einblick zu bekommen, ist es wohl am einfachsten den Lonely Planet zu zitieren: "Byron Bay: Hier lebt zwischen immergrünem Hinterland und einer schier endlosen Surfküste der Inbegriff des relaxten New-Age-Jüngers, der sein Aussteiger Image pflegt - natürlich streng ökologisch verträglich... (...) Die Tage (und Strände) sind lang, das Klima ist angenehm mild und es gibt ein ausuferndes Nachtleben. Byron Bay macht süchtig und es fällt schwer, Abschied zu nehmen - viele Backpacker bleiben daher einfach länger. Urplötzlich ist aus einem Wochenende eine Woche geworden, dann ein Monat... und ehe man sich´s versieht, denkt man ernsthaft darüber nach, sich ein paar Dreads machen zu lassen."

Ungefähr so habe ich die Kleinstadt auch kennen gelernt. Als ich aus dem Bus ausgestiegen bin, wurde ich schon von einer angenehmen Atmosphäre mit Livemusik und vielen seeeehr entspannten Leuten begrüßt  

Mein erstes Hostel, die "Arts Factory", hat dieses Image nur bestätigt: die Leute hier sind alle mega relaxt (was vielleicht an dem vielen Gras liegen könnte, das hier jeder zweite dauernd raucht ), überall hört man Livemusik, jeder Dritte hat Dreadlocks und generell spiegelt es die Hippie-Szene wider, für die Byron bekannt ist  Der einzige Nachteil dieses Hostels: Schön gelegen mitten an Wald und Tümpeln bringt es auch viiieeele Mosquitos und andere Besucher mit sich

The Arts Factory The Arts Factory Manchmal bekam man beim Frühstück auch Besuch :P

Am zweiten Tag bin ich in ein anderes Hostel gezogen, um Marina und Sabrina, die ich in Melbourne kennen gelernt habe, wieder zu treffen. Zwar war ich keinen Monat in Byron und ich habe auch nicht ernsthaft darüber nachgedacht, mir Dreads machen zu lassen, allerdings war es auch bei mir so, dass ich eigentlich nur zwei Tage bleiben wollte und wir dann täglich "doch noch eine Nacht" verlängert haben, bis wir schließlich auch eine ganze Woche dort waren. Ich habe viele Leute kennen gelernt, die in Byron hängen geblieben und schon mehrere Wochen dort sind, weil sie sich einfach nicht los reißen konnten

Wir haben die Woche, in der wir dort waren genutzt, um einfach mal am Strand zu liegen, auszuschlafen und nicht dauernd umziehen zu müssen   Außerdem gab es in unserer Hostelbar die unschlagbar billigsten Cheeseburger und Getränke (ein Hoch auf "Jungle Juice"), das musste einfach ein paar Tage ausgenutzt werden

  Einfach mal am Strand entspannen :D  Wein trinken mal anders - Goon  

Das Nachtleben kann sich auch sehen lassen: schon alleine an einem Samstagabend durch die Straßen Byrons zu laufen ist ein Erlebnis. Überall Menschen, ausgelassene Stimmung, Livemusik an jeder zweiten Ecke - alles in allem ist Byron auf jeden Fall einen Besuch wert!!

Einen Tag haben wir genutzt, um einen Ausflug nach Nimbin zu machen, was wohl wirklich die Hippiemetropole schlechthin ist. Hier einfach mal ein paar Bilder:

  Nimbin Nimbin Nimbin Nimbin Nimbin

Kontrastprogramm - von Byron Bay nach Surfers Paradise

09April2014

Raus aus der Kleinstadt und rein in die Großstadt. Als wir Byron Bay verlassen haben und unseren Weg weiter die Ostküste hoch fortgesetzt haben, kamen wir schließlich an die Gold Coast, nach Surfers Paradise, dem absoluten Kontrastprogramm zu Byron Bay. Die kleinen Häuser, süßen Gässchen und alternativen Pubs wichen riesigen Hochhäusern, namenhaften Hotelketten und noblen Nachtclubs.

Unser Hostel war ziemlich direkt am Strand, was wir natürlich nutzten und fast jeden Tag dort verbrachten. Blaues Meer, ein eeewiger Sandstrand und direkt dahinter die Großstadt - es war schon ziemlich beeindruckend!  Besonders nachts, wenn man am Strand steht, aufs Meer guckt, sich dann umdreht und sich die riesige leuchtende Skyline direkt hinter einem auftürmt. Hach ja, es war wirklich schön!

Surfers Paradise

  Unser Hostel inmitten von Nobelhotels :)